Bei dem Wort Wellness denken viele an teure Spa-Behandlungen oder ein Entspannungswochenende im Hotel. Dabei beginnt Wellness, den man vielleicht mit Wohlfühlprogramm für Körper und Geist übersetzen könnte, bereits zu Hause.
Eine der wichtigsten Voraussetzungen für das individuelle Wohlbefinden ist ein gesunder Schlaf. Die richtige Matratze ist dabei mit ausschlaggebend für die Qualität der Nachtruhe. Verspannungen am Morgen, unruhiger Schlaf und sogar Allergien können mitunter auf die falsche Matratze zurückzuführen sein. Eine gute Matratze kostet in der Regel mehrere hundert Euro, hält allerdings auch einige Jahre und ist eine gute Investition in die eigene Gesundheit. Man unterscheidet zwischen Schaumstoff-, Latex- und Federkernmatratzen. Generell hat jedes Material seine Vor- und Nachteile, allerdings gibt es deutliche Unterschiede beim Preis. Schaumstoffmatratzen sind meist am günstigsten. Eine gute Matratze erkennt man daran, dass sie den Körper gleichmäßig abstützt. Vor allem, wenn man nach einer großen Matratze für zwei Personen sucht, sollte man darauf achten, dass sie punktelastisch ist, d.h. nur genau dort nachgibt, wo sie auch belastet wird. Ansonsten kann es schnell vorkommen, dass eine Person in einer Kuhle liegt. Auch beim Härtegrad gibt es keine grundsätzlichen Faustregeln. Harte Matratzen gelten meist als gesünder und besser geeignet für schwere Menschen. Generell sollte man aber jede Matratze gründlich Probe liegen und dann entscheiden, was man selbst als angenehm empfindet. Was nützt schließlich die beste harte Matratze, wenn man selbst lieber weich schläft? Eine Ausnahme gilt bei Rückenproblemen: Bei chronischen Schmerzen sollte man im Voraus einen Arzt befragen, welcher Härtegrad empfehlenswert ist. Zuletzt ist es ratsam, auf schadstofffreies Material zu achten. Dies verhindert nicht nur unangenehme Gerüche, sondern kann auch Allergien vorbeugen. Hat man schließlich seine perfekte Matratze gefunden, kann auch schon das kurze Mittagsschläfchen zum kleinen Wellnesserlebnis werden.