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Das Semester steht kurz vor seinem Beginn und noch immer ist keine Wohnung gefunden. Dieses Szenario wiederholt sich Jahr für Jahr in deutschen Hochschulstädten. Gerade wer noch im Urlaub oder auf Auslandssemester ist,kommt oft erst kurz vor Semsterbeginn in die Stadt zurück. Zeit zur Wohnungssuche bleibt da kaum, wobei auch viele Wohnheimplätze schon nach kürzester Zeit vergeben sind.Zudem erschweren teure Mieten die Suche nach einer Einraumwohnung. Sicherlich, die WG ist eine attraktive und gern genommene Alternative.Nur leider ist es die Regel als Mitbewohner in spe erstmal ein Casting nach dem anderen zu absolvieren. Vorsprechen, warten und warten.

Wenn Zeit und Geld knapp sind, mangelte s den Studenten aber nie an Fantasie und Notlösungen. Irgendwas findet sich immer. Aus diesen schwierigen Situationen heraus, sind schon die tollsten und kuriosesten Wohnsituationen entstanden, inspiriert durch Filme und andere Vorbilder. Die eigenartigsten Studentenbuden hat jetzt die Zeitschrift Spiesser zusammengestellt. Die spektakulärste Variante wählte dabei ein Zwickauer Student. Nach seinem Auslandsjahr in Spanien kam er zurück in die Stadt und hatte keine Bleibe. Dafür aber einen Campingbus. Ausgestattet mit Gaskocher, Wasserfass und Klappliege richtete sich der Student auf dem Campus der Hochschule in seinem Bus ein. Die Post wurde zum Kumpel geliefert, das Duschen fand auch bei Freunden. Nur im Winter wurde es kritisch und es wurde sich für drei Monate bei Freunden einquartiert. Inspiriert wurde der junge Mann durch den Film Scary Movie, in dem eine der Hauptfiguren ähnlich lebte. Nur ist das echte Leben kein Film und die Campingwohnung nur eine Notlösung. Strom ist nämlich Mangelware und die Nerven der Freunde werden ohnehin ordentlich belastet.

Anders löste es ein Wohnungsloser Student, der in einem komplett gefliesten Zimmer unterkam. Anstatt in ein leerstehendes Haus zu ziehen, quartierte er sich in einem umgebauten Badezimmer einer 7er-WG ein. Klo und Waschbecken wurden entfernt und so ein 9 qm großes Reich geschaffen. Ohne Fenster und Lüftung ist der Komfort relativ gering, aber es reicht eben zum Studieren. Durch diese tolle Wohnidee wurde der junge Studioso sogar stadtbekannt.

Etwas komfortabler hielt es ein anderer junger Student. Aufgrund der teuren Mieten, stieß er über eine Anzeige auf ein zu vermietendes Hotelzimmer. Für eine geringe Miete richtete sich der Student also ein. Ohne Küche, dafür mit Waschservice und kleinem Kühlschrank hielt er es immerhin ein Semester aus. Ganz nach dem Vorbild Udo Lindenbergs, der auch ein Leben im Hotel für mehrere Jahre bevorzugte. Trotz des doch recht umständlichen Alltags ohne Küche, hatte man zumindest für Mädels immer einen tollen Anmachspruch parat: Willst du nicht mit hoch auf mein Hotelzimmer kommen ?